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20. Deutsch-Tschechische Kulturtage in Mährisch Trübau 19.9. – 22.9. 2014

20. Deutsch-Tschechische Kulturtage in Mährisch Trübau

19.9. – 22.9. 2014

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Internationales Jugendlager Tarjan / Ungarn 2014

Seit der Wende 1992 organisiert das BGZ und die Regionalgruppe Schönhengstgau Jugendbegegnungen. In den ersten Jahren waren es Jugendbegegnungen mit Volkstanzgruppen aus Deutschland und seit 1995 wurden weitere Jugendlager mit unseren Partnerstädten Staufenberg und Tarjan organisiert. In diesem Jahr luden zur Begegnung vom 4.8. bis zum 12.8. die Ungarndeutschen aus Tarjan. Das Hauptthema der Begegnung war das bessere Kennenlernen der Menschen, der Landschaft und der ungarischen Medien – Tageszeitung, Radio und Fernsehen.

Die Fahrt aus Mährisch Trübau nach Tarjan war gemütlich, und da sich einige von uns schon einige Jahre kennen gab es am Ankunftstag recht herzliche Begrüßungen nicht nur vor der Abfahrt, aber auch in Tarjan mit unseren deutschen uns ungarndeutschen Freunden. Nach der Zimmerbelegung in schönen Ferienhäuschen und nach dem Abendessen folgte ein schöner Abend mit vielen freundschaftlichen Gesprächen, Erzählungen und Erinnerungen.

 

Am nächsten Tag ging der Weg nach Tatabanya in die Zeitungsredaktion, hier konnten wir sehen wie man eine Zeitung darstellt. Nach dem Mittagessen wurden wir ins Rathaus eingeladen wo wir sehr viel über die ungarischen Minderheiten, aber auch über die ganze Bevölkerung erfahren haben. Den bunten Abend organisierte im Lager die deutsche Gruppe.

Am Mittwoch ging der Weg nach Tata wo wir bei einer Radiosendung und Fernsehensendung die über unsere Begegnung und unser Jugendlager informierte, mitgewirkt haben. Das war sehr interessant und wir konnten uns dann auch noch sehen. Den Abend haben unsere ungarischen Gastgeber gestaltet. Aus der Musikschule kamen Kinder mit Musikinstrumenten und lernten uns einige ungarische Lieder. Gemeinsam wurden dann deutsche, tschechische und ungarische Lieder gesungen.

Am Donnerstag besuchten wir das Parlament in Budapest – wir durften eine Exkursion in den Parlamentsräumen machen und der Parlamentsabgeordnete erklärte uns die Parlamentsstruktur, informierte uns über Arbeitsmöglichkeiten der Jugendlichen in Ungarn und in Europa. Danach folgte eine Besichtigungsfahrt durch die Stadt, so dass wir all die historischen und schönen Denkmäler sehen konnten. Am hatten wir frei und jeder konnte sich eine Tätigkeit auswählen.

Freitagvormittag war eine Tarjan- Rally und am Nachmittag und Abend beteiligten wir uns an dem Musik- Sommerfest in Tarjan. Hier beteiligten wir uns am Kinderprogramm, hörten den Kaucsuk Musikband, Bonito Band und wir sahen die Bauchtanzgruppe. Am Abend spielten wir im Lager verschiedene Spiele.

Am Samstag war es sehr heiß und so wurde die Wanderung zum TURUL- Vogel in Tatabánya abgesagt. Wir spielten im Lager eine Wasserschlacht, die bei der Hitze sehr angenehm war. Am Nachmittag beteiligten wir uns an dem Festzug zum Festivalpark und blieben beim Musikfest bis zum Abend und zum Feuerwerk.. Der Nachmittag

bot ein buntes Programm: Kindertanzgruppen, Majorettengruppen, Kapellen, bulgarische Tanzgruppe und am Abend folgte ein Operetten und ein Ballettprogramm. Um zehn Uhr war das Feuerwerk. Diejenigen, die wenig Interesse an der Kultur hatten konnten Fußball spielen oder die kleinen Attraktionen wie Karussell und Trampoline ausprobieren. Die Jungs konnten japanische Kostüme anziehen und auf einer Matte Sumó ausprobieren.

Am Sonntagvormittag beteiligten wir uns alle am Gottesdienst in Tarjan und am Nachmittag ging es nach Tata zum Teich zur Drachenschifffahrt. Das war ein Erlebnis für Groß und Klein. Es wurden drei Gruppen gebildet, je mit 18 Personen und einem Trommler. Die Ruderer mussten nach dem Trommelschlag paddeln und das war gar nicht so einfach. Zum Glück ist alles gut gelaufen und gebadet wurde erst nach der Schifffahrt. Der Abend gehörte der Diskothek .

Am Montag, den letzten Lagertag ging der Weg nach Tata ins Schwimmbad. Hier konnten sich alle gut auf den Rutschen, Toboggan und Schwimmbecken austoben. Am späten Nachmittag wurde das Lager aufgeräumt und am Abend wurde die Begegnung ausgewertet und die Teilnehmer wurden mit Preisen belohnt. Endlich war ein freier Abend, wo man sich so richtig unterhalten konnte, wo man alle Erfahrungen tauschen konnte und wo man für das Jahr 2015 neue Pläne schmieden konnte.

Am Dienstag endete die Begegnung und wir mussten uns verabschieden. Tränen, letzter Gruss, letzte Umarmung, schnell noch die Händy-Nummer und Emails tauschen und auf Wiedersehen 2015.

Ein großer Dank für die schöne Woche gehört der Lagerleiterin Maria Miskovics aus Tarjan, die das Programm zusammengestellt hat und unseren zwei Betreuerinnen Mag. Cvrkalová und Mag. Königová aus Mährisch Trübau

Die unsere Gruppe betreut und begleitet hat. Für die finanzielle Unterstützung danken wir der Stadt Mährisch Trübau und Fam. Jenisch aus Weilheim.

Petr Špaček - Bilderuasstellung 3.7. bis 31.8.2014

Petr ŠpačekAb 3.7.2014 können die Besucher des Deutsch- tschechischen Begegnungszentrums Bilder des jungen Maler Petr Špaček aus Trusnov sehen. Wir haben den Maler zu unseren Trübauer Stammtisch am 10.7. eingeladen und freuten uns, dass er unsere Einladung angenommen hat. Der Nachmittag mit dem jungen Künstler war sehr interessant, wir haben sehr viel über sein Schaffen, sein Werk, über seine Wünsche und auch über die Landschaften, die ihm die Inspiration geben erfahren.

Der Maler wurde 1963 in Hohen Maut / Vysoké Mýto geboren und lebt in Trusnov, nicht weit von Hohen Maut. Einige Jahre verbrachte er auch in Holice.

Schon seit seiner Kindheit widmete er sich der Malerei und nur für eine kurze Zeit wollte er Musiker werden. Er malt überwiegend die Landschaft des Hochlandes / Vysočina – in der Umgebung von Jimramov und Sněžné mit den alten Bauernhäusern, Kirchen, Kapellen und Teichen. Seine Aufmerksamkeit hat auch, neben dem Hochland / Vysočina, Kroatien, die Provence, Paris und die Karpaten Ukraine gewonnen. Sein Vorbild ist der Maler Jan Zrzavý, vielleicht ist es der Grund, warum er auch poetisch gestimmte Bilder malt.

Für die Stadt Landskron malte er, ein Zyklus von 13 Bildern mit den Stadtmotiven und mit bedeutenden Sehenswürdigkeiten. Er inspirierte sich auch mit der Architektur der Gemeinden und der Landschaft in der Umgebung von Landskron. Auf einer Gesamtausstellung in Landskron hat er auch seine Keramik und Glass ausgestellt.

Petr Špaček schlägt Möbeln vor und stellt keramische Reliefe- Uhren und Kachelofen dar.

2000 wurde er Mitglied der Union für bildende Kunst im Landkreis Hradec Králové / Königgrätz.Seine Bilder stellt er in vielen Ausstellungsräumen der Tschechischen Republik aus.

Er spielte auch in verschiedenen Musikkapellen, beschäftigt sich mit eigener Musik und mit Kunstfotografie.

Einiges aus der Speisenkarte unserer Großeltern

Erinnerung oder Anstiftung für ein gesundes und leckeres Mittagsessen

Die Schönhengster Hausfrauen mussten einmal sehr tüchtig haushalten. Denn das Wohl hing von ihrem Können und ihrer Fähigkeit ab, die Familie und Dienstboten zur Zufriedenheit zu versorgen. Ein schmackhaftes Essen auf den Tisch zu bringen wollte ja jede Hausfrau.

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Schulabschluss im BGZ

KinderakademieKinderakademieEnde Juni war auch der Schulabschluss im BGZ. Die Sprachkurse, die Frauenjoga und der Kindertanzkurs beendeten ihre Tätigkeit um in den Ferien neue Kraft zu sammeln. Zum Schulabschluss, lud das BGZ alle Mitglieder, Eltern, Großeltern und die Öffentlichkeit zur Kinderakademie ein. Als ausländischen Gast durften wir die Wandergruppe von Frau Dietlinde Jenisch begrüßen. Wir freuten uns auch über den Besuch der LV Prag – unsere beide Assistenten Herr Simon Römer und Tomáš Randýsek besuchten schon am 25.6. unser BGZ und besichtigten klein wenig unsere Stadt. Am Donnerstag beteiligten sie sich beim Programm – ja und wie es ihnen gefallen hat, über das werden sie sicher in der LZ allein berichten.

Die private Musikschule von Frau Hana Dosedělová und die kleine Schönhegster Volkstanzgruppe brachten ein tolles Programm mit Liedern, Musik und Tänzen. Da gehört unser Dank an Eva und Frau Dosedělová, Musiklehrerin. Nach dem Programm gab es eine schöne Begegnung der Einheimischen mit den Gästen beim Kuchen und Kaffee im Begegnungszentrum.

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