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Ein alter Brauch zu Ostern, war das Osterfeuer

Die Osterfeuer wurden bei uns schon am Totensonntag / zweiter Sonntag vor Ostern/ entzündet. Die Kinder eilten den ganzen Sonntagnachmittag von Hof zu Hof und bettelten Strohbunde zusammen. Sie trugen das Stroh auf die Höhe, die das ganze Dorf überragte. Bei einbrechender Dunkelheit wurde der Haufen angezündet

Das Osterfeuer steht als Symbol für die Sonne. Mit den Osterfeuern wurde im Frühjahr die Sonne begrüßt. Die Feuer galten auch als Kult zur Sicherung der Fruchtbarkeit, des Wachstums und der Ernte. Die Entzündung des heiligen Osterfeuers ist an Ostern ein zentrales Ereignis für die Christen.

Weiter steht die Sonne als Sieger über den Winter und als Erwachen nach einer langen kalten Zeit. Die Sonne  ist der Mittelpunkt unseres Lebens. Ohne sie ist kein Leben auf unserer Welt möglich.

 

Der erste Ostertag

Heinrich Hoffmann
(* 13. Juni 1809, † 20. September 1894)

Fünf Hasen, die saßen
beisammen dicht, 
Es macht ein jeder,
ein traurig Gesicht. 
Sie jammern und weinen:
Die Sonn´will nicht scheinen!
Bei so vielen Regen, 
wie kann man da legen. Den Kindern das Ei? Oh weih

 

                                  Da sagte der König:
                                  So schweigt doch ein wenig!
                                  Laßt Weinen und Sorgen, wir legen sie morgen!

 

Tätigkeitsbericht des BGZ und des VdD Regionalgruppe Mährisch Trübau 2012

Das Jahr 2012  Jahr ging zu Ende und wir stehen wieder vor der Jahresbilanz. Was war im Jahr 2012 das wichtigste, was ist uns gelungen, wo hatten wir Erfolg, was ist liegen geblieben? Haben wir wieder eine gute Arbeit geleistet? Das eine oder andere ist uns sicher aus Zeitmangel nicht gelungen, trotzdem sieht die Rückschau auf das vergangene Jahr 2012 ganz gut aus. Lasst uns also einen Blick zurück werfen.

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Erinnerung an „Maler Egon Kügler"

Aus Schönhengster Jahrbuch  2000 und 2013 bearbeitet von Irene Kunc.

Am 17.01. erinnerten sich die Mitglieder des Trübauer Stammtisches an den Schönhengster Maler Egon Kügler, der während seines Lebens auch öfter Gast im BGZ war. Herr Milan Dostal ergänzte den Lebenslauf von Egon Kügler mit seiner Fotobildersammlung, mit Bildern, die er in der Wohnung des Malers anfertigte.

Egon Kügler wurde am 14.01.1919 in Olmütz geboren. Mit seinen Eltern kam er 1925 ins Forsthaus in Markt Krönau. In Krönau besuchte er die Volksschule und danach das Gymnasium in Mährisch Trübau. Hier erhielt er Unterricht bei Rudolf Mather, der viele Künstler aus dem Schönhengstgau förderte und beeinflusste. Er studierte zunächst Forstwissenschaften in Reichstadt, begann aber während des Krieges, autodidaktisch zu zeichnen. Nach einem ersten „Ölbildchen in Grautönen“ malte er aus selbstangeriebenen billigen Staufarben die ersten impressionistischen Bilder. Ab 1949 leitete er ein Ingenieurbüro und besuchte daneben Zeichen- und Malkurse an der Stuttgarter Kunstakademie. Aus diesen Anfängen gingen zahlreiche Ausstellungen hervor, etwa im Kunstgebäude Stuttgart. Maltechniken gewann er durch sein Selbststudium von maltechnischer Literatur. Egon Kügler war Mitglied in mehreren Künstlerkreisen und Kunstvereinen. Er arbeitete an seiner Weiterbildung in Pastell-, Öl- und Aquarellmalerei sowie Holz- und Linolschnitt, Stoff- und Keramikbemalung und Plakatgrafik.

Seine Ausstellungen konnte man in Stuttgart, Kirchheim – Teck und Göppingen und Rambouillet / Frankreich  besichtigen.

Egon Kügler hat neben seinen Bildern auch immer wieder Schönhengster Motive aufgegriffen, besonders aus seinem  Heimatort Markt Krönau.

November Gedenken

November Gedenken1Wenn sich die Wälder ganz bunt färben, wenn der Herbstwind das letzte Laub von den Bäumen schüttelt kommt der November mit Allerheiligen und Allerseelen der als Totenmonat wahrgenommen ist. Nebelschwaden, Nässe und Düsterkeit nehmen Einfluss auf das Wohl der Menschen. Die Gedenktage erinnern an das Leben wie an den Tod und geben Anlass zur Besinnung.

In diesem Jahr feierten wir im Oktober das 20. Jährige bestehen der Landesversammlung der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien. Auch hier wurde über die Grabpflege gesprochen. Es wurde konstatiert, dass viele deutsche Gräber verfallen und ungepflegt sind. Das stimmt, aber man muss auch überlegen warum.

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Trübauer Stammtisch auf Reisen

Stammtisch1Unser Schönhegster Land hat viele berühmte Persönlichkeiten, die aber leider nicht alle der Bevölkerung bekannt sind. Auch Eduard Kasparides, Maler aus Markt Krönau / Křenov gehört zu diesen Persönlichkeiten.

Eduard Kasparides wurde am 18. März 1858 in Markt Krönau geboren. Seine Vorfahren betrieben seit dem Jahre 1702 eine Färberei in Politschka. Die Liebe zur Malerei hatte Eduard von seinem Onkel geerbt. Als Eduard acht Jahre alt war, starb seine Mutter. Mit zwölf Jahren musste er schon einen Beruf wählen. Da er sich für die höhere Bildung entschied, wurde er nach Politschka geschickt, um sich für das Trübauer Gymnasium vorzubereiten. Aus Trübau ging er aber zurück nach Politschka, wo er das Realgymnasium besuchte. Leider widmete er dem Malen zu viel Zeit, so dass er die anderen Fächer vernachlässigte.

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