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Aktuelle Seite: NeuigkeitenAus dem Begegnungszentrum

Internationale Jugendbegegnung 2017

GruppenfotoAm Montag den 17. Juli wurde die Jugendbegegnung, die ab den 11. bis 18.07.2017 in Mährisch Trübau, stattgefunden hat beendet. Die Jugendbegegnung organisieren vier Partnerstädte – Mährisch Trübau / CR, Staufenberg /DE , Tarjan / HU und Mönichkirchen / AT mit dem Ziel eines besseren Deutsch lernen und Kennenlernen der Kultur der anderen Länder. Die Teilnehmer haben neben der Stadt M. Trübau und ihrer Umgebung auch die Militärschule und das VIDA Zentrum in Brünn besucht. Die Jungs, aber auch die Mädchen konnten das Schießen mit einer Laserwaffe ausprobieren, sie konnten das Himmelzelt aus der Sternwarte des Boleslav Telcl beobachten und ihren Mut konnten sie bei den Flussfahrten auf der March beweisen. Eine weitere Attraktion war die kleine Schmalspurbahn in Blosdorf und das Rockkonzert im Schloss. Interessant war auch das Turnier in Kinball und die Zumba Tanzstunde.

mladejovEin großer Dank gehört Allen, die sich an der Jugendbegegnungsorganisation beteiligt haben und die uns mit diesem , sicher interessanten Programm für unsere Partnerstädte geholfen haben.

Die diesjährige Jugendbegegnung organisierte die Stadt Mährisch Trübau in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für deutsch- tschechische Verständigung mit finanzieller Unterstützung des Deutsch-tschechischen Zukunftsfond und der LV Prag.

Wir bedanken uns auch bei der ÖL Wien und Geschwistern Schmid / DE für die Fahrtkostenspende.

Lehrerseminar in Karlsbrunn

Lehrerseminar Karlsbrunn 2017Am Wochenende vom 9. – 11. Juni 2017 trafen sich Lehrer und Lehrerinnen (nicht nur aus Mähren) bei einem Deutsch- und Landeskundeseminar. Das wurde vom Begegnungszentrum Mährisch Trübau mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Botschaft organisiert. Das Ziel des Seminars war: neue Ideen und neue Lehrmethoden zu sammeln, erweitern und weiter geben. Und das ist sehr gut unter den so aktiven Lehrern gelungen. Für die Begegnung wurde einer der schönsten und saubersten Orten gewählt, Karlova Studánka / Karlsbrunn, Praděd / Altvater und Bruntál/ Freudenthal .

Kurz nach der Anreise in Karlova Studánka, in der Pension „U Vodopádu“ / Beim Wasserfall“ begann die erste Aktivität der Landeskunde gewidmet, die auch gleich praktisch ausprobiert wurde. Über interessantesten Plätze wurde noch länger diskutiert.

Am Samstagsmorgen brachte der „Altvater“ ein starkes Regen. Da bot sich an, den ganzen Vormittag eine interessante interaktive Tätigkeit und Spiele zu lernen und auch gleich ausprobieren. Aktiv, spielerisch , mit den Bildern und Dramatisierung wurde mit den Redewendungen und Sprüchen („Das sagt man so“ ) gearbeitet. Alle konnten dabei viel diskutieren, vergleichen, etwas dazu lernen, ausdenken, basteln, aber auch staunen, lachen und klatschen.

100 8700Danach traf sich die neugierige Lehrergruppe mit Herrn Bouzek, dem Chronist in Karlsbrunn, in der wunderschönen alten Holzkapelle. Seine Erzählung über die Geschichte der Stadt war wirklich sehr interessant.

Als sich die Sonne wieder zeigte, konnten alle Teilnehmer auf den Praděd wandern. Es kam zwar noch ein Gewitter, aber fast alle erreichten den Gipfel und gingen dann auch den ganzen Naturlehrpfad an der Bílá Opava / Wießen Oppa zurück nach Karlsbrunn. Es war ein einzigartiges Erlebnis!

Dabei und dann noch am Abend wurde eine neue Aktivität ausprobiert. Es ging eigentlich um ein Rätsel-Spiel, das führte zur Diskussion und zum großen Nachdenken unter den Lehrer, besonders viel wurden dabei die drei anwesenden Muttersprachlerinnen angesprochen, weil es im Rätsel immer ein Wort für zwei beschriebenen Bedeutungen gab.

Lehrerseminar Karlsbrunn 2017Der sonnige Sonntag gehörte der Stadt Bruntál / Freudenthal. Da besuchten wir das Schloss, die Stadtexposition im Rathaus mit der Begleitung vom Chronist, Herrn Cepek. Nach dem Mittagessen, wo das Lehrerseminar ausgewertet wurde, machten wir noch ein Spaziergang auf Uhlířský vrch (= der jüngste Vulkan Tschechiens, mit der barocken Wallfahrtskirche Maria Hilf auf dem Gipfel, wozu eine alte Lindenallee mit 15 Kreuzwegstationen des unikaten Kreuzwegs führt).

Weil alle Teilnehmer / innen das Wochenende sehr schön und motivierend fanden, beschlossen sie schon jetzt, dass sie sich im Herbst wieder treffen. Und warum nicht? Solche Möglichkeit so aktive und motivierende Kollegen / innen zu treffen, gleichzeitig neue Orte kennen zu lernen und neue Anregungen für den Unterricht zu bekommen, das ist sicher einzigartig.

Bilderausstellung "Eduard Kasparides ein Schönhengster Maler"

Eduard Kasparides Junges Paar in TrachtEduard Kasparides (* 18.3. 1858 Křenov/Krönau, † 19.7. 1926 Bad Gleichenberg)

Kasparides war der neffe des Miniaturmalers Stanislaus Kasparides aus Čáslav/Tschaslau und Malerdilettanten Josef Kasparides aus Polička/Politschka.

In den Jahren 1876 - 1884 studierte es an der Akademie der Bildenden Künste Wien unter unter Christian Griepenkerl und Josef Mathias von Trenkwald. In weiteren Jahren unternahm er mehrere Studienreisen nach Italien, Deutschland, Schweden und Russland.

Bis zur 1900er schuf Kasparides vor allem Genre- und Historienbilder mit religiösen Inhalten und später wandte er sich zu impressionistischen Abendlandschaften mit hohem Stimmungsgehalt. Nach dem Ersten Weltkrieg widmete er sich dann wieder Figurenbilder.

Kasparides wurde 1894 Mitglied des Wiener Künstlerhauses und 1900 Gründungmitglied des Hagenbundes. Seine Werke brachten ihm auch mehrere Auszeichnungen. 1899 erhielt er den Baron Königswarter-Künstlerpreis, auf der Weltausstellung 1900 in Paris die Mention Honorable und in Wien die Kleine Goldene Staatsmedaille, 1908 die Erzherzog Carl Ludwig Medaille, 1911 den Drasche Preis und 1912 die große Goldene Staatsmedaille.

Die Ausstellung aus den Privatsammlungen können Sie bis Ende April in BGZ Mährisch Trübau (Di - Fr 9 - 12 und 14 - 16 Uhr) besuchen.

Fröhliche Weihnachten

weihnachten 2016

Lehrerwochenendseminar im Böhmischen Paradies

IMG 1530 ČR Unsere Deutschlehrergruppe aus allen Ecken der Tschechischen Republik traf sich am Wochenende vom 7. – 9. Oktober 2016 wieder zu einem Deutsch- und Landeskundeseminar. Diesmal hatten wir eine Hütte in Pařezská Lhota im Böhmischen Paradies gemietet. Das Seminar wurde vom Begegnungszentrum Mährisch Trübau mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Botschaft organisiert. Die inhaltliche Planung unseres Wochenendseminars hatte Frau Friderike Komárek, Muttersprachlerin und Deutschlehrerin, übernommen.

Gleich nach der Anreise begann der erste Teil unserer Deutschstunden. Nach dem Wunsch der Teilnehmer wurden unterschiedliche Funktionen und Formen des Konjunktivs II präsentiert und geübt.

Der Samstagvormittag gehörte dem zweiten Teil der Deutschstunden: Frau Komárek stellte verschiedene Unterrichtsaktivitäten zur Einführung und zum Training der unterschiedlichen Funktionen des Konjunktivs II vor. Alle interaktiven Tätigkeiten und Spiele haben wir praktisch ausprobiert.

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